Wandern im Vinschgau

Die Dreitausender immer im Blick

Vom Latschanderwaal über den Vinschger Höhenweg bis hin zu den hochalpinen Touren in der Sesvenna- und der Ortler-Cevedale-Gruppe – rund um Goldrain erstreckt sich ein ausgedehntes Wanderwegenetz, das Touren aller Schwierigkeitsgrade breithält. Während der niederschlagsarme Sonnenberg mit seiner steppenartigen Vegetation schon im zeitigen Frühjahr und bis weit hinein in den späten Herbst zum Wandern und Bergsteigen einlädt, ist der schattige Nörderberg mit seinen dichten Wäldern auch im Hochsommer noch ideal für Bergtouren und Kletterpartien. Themenwege wie der Südtiroler Erdbeerweg oder der Waldbergbauernweg verbinden die Leidenschaft fürs Wandern mit Einblicken in das Leben und die Kultur des Vinschgau. Und auch die Naturparkhäuser laden dazu ein, die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft näher kennen zu lernen. Und wenn Sie bei all der Auswahl nicht wissen, wo Sie anfangen sollen: Wir selbst sind mit Begeisterung in den Bergen unterwegs und verraten Ihnen gern unsere Lieblingstouren.

Unsere Wandertipps für Sie

Entlang der Plima über Morter leicht ansteigend nach Obermontani und weiter zum Waalweg Ramini.

Gemütlich durch die bewaldeten Hänge in den dichteren Wald am Ostrand der Wiesen von Morter.

Über Tiss und die Tisserbrücke erreichen Sie den sehr ursprünglichen Waalweg mit Anschluss an den Schnalserwaal

Eintauchen in die Kulturlandschaft im Marteller Talboden. Lohnenswert auch ein Besuch beim Rainhof.

7 Stationen, die Einblick geben in die Geschichte der Bauern und die Waldbewirtschaftung. Ideal auch mit Schneeschuhen.

Ein lehrreicher Pfad über 12 Stationen im hochalpinen Gelände mit Gletscherblick. Startpunkt bei der Melager Alm.

Startpunkt der aussichts- und abwechslungsreichen Gipfeltour ist der Parkplatz in Hintermartell. Zunächst mässig steil, dann geröllig und über eine seilgesicherte Rinne zum Gipfelkreuz und über die Marteller Hütte zurück zum Ausgangspunkt.

Vom Gasthof Stallwies aus durch lichten Lärchen- und Zirbenwald zur Baumgrenze und weiter in nordwestlicher Richtung auf einem Steig über teils steile Hänge und Platten durch einen Kessel steil zum Gipfel und auf der gleichen Route wieder zurück.

Von der Bergstation der Tarscher Alm über die Zirmraunhütte bis zum Großen Wetterkreuz, sich rechts haltend entlang der Reste des Tarscher Jochwaals bis zum Latscher Jöchl. Vom Aquädukt über den blockiger werdenden Kamm teilweise ausgesetzt bis zum Aussichtsgipfel.

Von der Bergstation der Seilbahn St. Martin über das Alpl St. Martin der Markierung 6 folgend zur Weggablung und von da an weiter auf Weg Nr. 9 durch Fichtenwald zur Baumgrenze und weiter zunächst über artenreiche Almwiesen bis zum Gipfelanstieg durch steiniges, steiles Gelände.

Etappe 1

Die von Goldrain aus erste der 6 Etappen entlang des Vinschger Sonnenberges verlangt dem naturbegeisterten Wanderer bereits einiges ab: von Schloss Juval an aufsteigend sind 1.458 Höhenmeter bis zur Bergstation der Seilbahn St. Martin zu überwinden. 

Etappe 2

Intensiv (1.156 hm im Aufstieg und 1.339 hm im Abstieg) und aussichtsreich punktet dieser Abschnitt des Höhenweges mit einmaligen Ausblicken und vielen Berghöfen mit Einkehrmöglichkeiten.

Etappe 3

Von Paflur aus geht es auf einem schwierigen Bergweg zum Glieshof und damit mitten hinein ins urige Matschertal, welches sich in nördlicher Richtung weit hinein in die Ötztaler Alpen zieht (1.105 hm im Anstieg und 772 hm im Abstieg).

Etappe 4

Idealerweise in den frühen Morgenstunden führt die 4. Etappe des Höhenweges über die kleine Ortschaft Matsch bis nach Muntetschinig in etwa 6 Stunden Gehzeit talauswärts (709 hm im Anstieg und 1.152 hm im Abstieg).

Etappe 5

Die mit Abstand kürzeste und leichteste Etappe des Höhenweges besticht durch die karge steppenähnliche Landschaft, die einen schroffen, aber reizvollen Kontrast zu den dunklen Wäldern des Matschertals bietet (520 hm im Aufstieg und 314 hm im Abstieg).

Etappe 6

Nach der kargen Landschaft des Sonnenberges begeistert im letzen Abschnitt der Wanderung vor allem die Uferpromenade des Reschensees. Die Tour endet an der Quelle der Etsch, die sich als Lebensader durch den gesamten Vinschgau bis nach Meran und weiter nach Porto Fossone zieht (850 hm im Aufstieg und 865 hm im Abstieg).

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